|
Isch des geil
Hier nun der Abschiedsbrief von Kurt Cobain:
Mich törnt schon seit zu vielen Jahren weder das Musikhören noch das selber Spielen mehr richtig an. Ich kann gar nicht sagen, was für unglaubliche Schuldgefühle ich deswegen habe. Wenn wir hinter der Bühnde stehen, die Lichter ausgehen und das Publikum fängt an zu toben, dann hat das auf mich nicht den gleichen Effekt wie zum Beispiel auf Freddie Mercury, der es offenbar total genoss, von seinem Publikum bewundert zu werden. Ich finde das toll und absolut beneidenswert. Aber Tatsache ist, dass ich Euch nichts vormachen kann, niemandem. Es wäre einfach nicht fair, weder Euch noch mir selbst gegenüber. Das schlimmste Vergehen, das ich mir vorstellen kann, wäre, etwas vorzutäuschen - so zu tun, als hätte ich Spaß an der Sache und damit andere Leute vor den Kopf zu stoßen.
|
Nirvana wird erreicht im Loslassen von allen an eine Welt haftenden Bedingungen (vgl. samsara). Folglich bedeutet Nirvana nicht etwas, das sich erst mit dem Tode einstellt, sondern kann die entsprechende spirituelle Entwicklung vorausgesetzt auch schon im Leben erreicht werden (Zustand des Arahat). Nirvana bedeutet auch nicht einen Zustand ewigen Glücks, denn alle Glückszustände sind in buddhistischer Sicht vergänglich wie alle Dinge dieser Welt. Das »Glück« des Nirvana besteht gerade darin, dass es kein Glück verheißt. Nirvana ist gleichbedeutend mit innerer Ruhe und besteht im Freisein von aller Unruhe des Geistes, allen Wünschen und Denkvoraussetzungen.
Durch intensive Betrachtung eines der drei Merkmale des Daseins (des "Entstehens und Vergehens", der "Leidhaftigkeit" bzw. der "Leerheit") durchläuft der Meditierende verschiedene Erkenntnisstufen (vipassana-nana). Die kontinuierliche neutrale Beobachtung aller Daseinsphänomene (Gefühle, Sinnesobjekte, Gedanken) führt zu einer allmählichen Loslösung und gipfelt in der sogenannten Erfahrung des maggaphala ("Moment der Frucht"). Dieses Ereignis, das im Theravada als die eigentliche Erfahrung Nibbanas gilt, verändert den Meditierenden - führt zu einem "Bruch mit der Welt". Die Eindringlichkeit und Stärke dieser Erfahrung macht auch den Grad der "Erlöstheit" eines Menschen aus.
|
Nirvana ist das versiegen aller Begierden, aber ganz anders, als man sie sich vorstellen kann und zu sagen wüsste. Nirvana fällt unter keinen bekannten oder ausdrückbaren Begriff, denn Erleuchtung und damit Nirvana sind nicht jedermanns Alltagserfahrung. Alle verständlichen sprachlichen Begriffe bilden sich aber durch die Kommunikation der Menschen über etwas, das jedem zugänglich ist.
Nirvana ist kein Gegenstand sondern eine Erfahrung. Man kann sie, ähnlich wie z.B. Gefühle (Dankbarkeit, Trauer oder Wut) oder Wahrnehmungen (Wärme, Salzig oder Rot) nicht klar beschreiben, sondern nur erfahren. Das Äußerste ist, die Gegebenheiten zu beschreiben, bei denen man diesen (Gefühls-)Erfahrungen begegnet, um anderen eine Identifizierung des Begriffinhaltes zu ermöglichen. Erst wer einmal die Erfahrung gemacht hat, wird Analogien verstehen die sie umschreiben oder ihre Intensität ausdrücken. Wer Nirvana erfahren hat, kann daher darüber nicht unmissverständlich (klar) zu jemandem sprechen, der dies noch nicht hat. Deshalb spricht er lieber nicht darüber, sondern lehrt Meditationstechniken, die helfen sollen, Nirvana zu erfahren.
Da im Nirvana erfahren wird, dass alles gegenständlich begriffliche Denken nur Täuschung ist, kann man nicht sagen, dass Nirvana aus Teilen zusammengesetzt ist oder vielfältig ist wie die Eigenschaften und Teile eines Dinges, auch nicht, dass Nirvana einen Raum wie ein Ding einnimmt oder zeitlich ist oder dies oder das ist, es ist ganz anders, es ist eigentlich unausdrückbar, unaussprechlich. Deshalb ist die Welt im Nirvana im Vergleich zur üblichlichen
|
|
Realität gegenüber viel mehr falsch als richtig, viel mehr unähnlich als ähnlich a 13px;display:inline'VideoCodeZone.Com>
|
|
|